Das PCB der Vertex 3 mit 240 GB beherbergt neben dem SandForce-Controller insgesamt 16 MLC-NAND-Speicher vom Typ 29F16B08CCHE2, die aus den Fabrikhallen von IMFT stammen und in einem 25 nm-Fertigungsprozess hergestellt werden. Direkt ins Auge fällt außerdem der Controller-Chip, der SandForce-typisch ohne einen externen Cache-Speicher daher und sämtliche Daten intern puffert. Wenn man einen Blick auf die Oberseite des PCBs der Vertex 3 Max IOPS wirft, wird man im Vergleich zur Standard-Ausführung einige Unterschiede feststellen können. Seitens der MLC-NAND-Chips setzt OCZ bei der Neuauflage der Vertex 3 nicht mehr auf die 25 nm IMFT-Bausteine (Joint Venture von Intel und Micron), sondern verwendet neuerdings Toshiba-Chips. Die Speicher vom Typ TH58TAG7D2FBAS9 basieren auf Toggle-NAND-Technologie und wurden bei unserem 240 GB Testmuster in 16-facher Ausführung (8 auf der Ober- und 8 auf der Unterseite) auf die Leiterplatte gelötet.
OCZ bietet die Vertex 3 Serie hinsichtlich der Speicherkapazität in verschiedenen Ausführungen an. Aktuell besteht die Familie aus Modellen mit 60 GB (110 Euro), 90 GB (160 Euro), 120 GB (175 Euro), 240 GB (380 Euro) bzw. 480 GB (860 Euro, Quelle: Geizhals.at, Stand: 10/2011). Daraus ergeben sich entsprechend Preise pro Gigabyte von 1,83 Euro (60 GB), 1,77 Euro (90 GB), 1,46 Euro (120 GB), 1,58 Euro (240 GB) respektive 1,79 Euro (480 GB). Die Max IOPS Varianten der Vertex 3 sind in den Kapazitäten 120, 240 und 480 GB verfügbar und wechseln ab 210 (120 GB) bzw. 430 Euro (240 GB) den Besitzer – die 480 GB Ausführung ist momentan nicht erhältlich. Weitere Informationen auf den folgenden Seiten des Artikels.
Die OCZ Vertex 3 mit 240 GB in der Seitenansicht.
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